Personen | Beitragende | Petra Maria Meyer

 

Echos der Unübersetzbarkeit
Stimmen und Sprachen im Widerhall

 

Am Beispiel einer akustischen Collage, die ich zusammen mit dem Tontechniker Wolfgang Wessels als auditive Ebene zur deutschen Erstaufführung von L´éphémère est éternel, einem Hörschauspiel ohne Schauspieler nach Michel Seuphors produziert habe, werden verschiedene Echophänomene am konkreten akustischen Material vorgestellt und theoriegeleitet analysiert. Bei dieser Gelegenheit wird auch mit dem gleichnamigen, sowohl in der Theaterwissenschaft als auch in der Kunstgeschichte und Romanistik unbeachteten Antitheaterstück von Michel Seuphor aus dem Jahre 1926 bekannt gemacht.

 

Prof. Dr. Petra Maria Meyer, Philosophin sowie Theater- und Medienwissenschaftlerin. Seit 2004 Professorin für Kultur- und Medienwissenschaften an der Muthesius Kunsthochschule, Kiel. Von 2004-2008 Intendantin des „Centers for Interdisciplinary Studies“/„Forum“ dieser Hochschule. Promotion in Philosophie 1992, Habilitation in Theaterwissenschaft 2000. Vertretungsprofessuren an der Universität zu Köln und der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Weitere Lehrtätigkeiten an Kunsthochschulen und Universitäten (z.B. Kunstakademie Düsseldorf und der Universität Basel). Langjährige Tätigkeiten als Autorin, Dramaturgin und Lektorin für das »Studio Akustische Kunst« des WDR, Köln. Forschungsschwerpunkte: Medien- und Kunstphilosophie, Intermedialität, Akustische Kunst, Szenographie. Buchpublikationen: „Die Stimme und ihre Schrift“, 1993; „Gedächtniskultur des Hörens“, 1997; „Intermedialität des Theaters“, 2001; „Performance im medialen Wandel“ (Hg.), 2006: Acoustic Turn“ (Hg.), 2008: „Gegenbilder“ (Hg.), 2009; „Intuition“ (Hg.), 2013.