Programm | Vorträge | Panel III

Panel IIIa | Echo/Gramm – Mediale Praktiken

Samstag, 09.02.2013 | 09.30-10.45 Uhr

Im dritten Panel rücken die materielle Verfasstheit der Medien, die medialen Bedingungen eines Verhältnisses von Geschichte(n) und Erzählung, intermediale Konstellationen und Figurationen von Anrufung und Widerhall, von Sprechen, Schreiben, Zeigen und Evozieren in den Blick. Aus medien-, und theaterwissenschaftlicher Perspektive soll hier verschiedenen Formen der Viel-Stimmigkeit der/des Echo Rechnung getragen werden, indem insbesondere Akte des Nach-Sprechens und verwandter gestischer Phänomene in ihrer Materialität und Medialität hervorgehoben werden und sich als eigene widerständige Praxis zu erkennen geben. Grundlegende Überlegungen zu medialen Strukturen können hier für exemplarische Untersuchungen in (Tanz-)Theater und literarisch-theoretischem Text fruchtbar gemacht werden. Über die Figur eines wechselwirksamen Echos steht hierbei die oftmals angenommene Dichotomie verschiedener Medialitäten mit einem Gegenmodell gegenseitiger Bezugnahmen, Übertragungen und Interdependenzen zur Debatte.

Moderation: Sabine Huschka

Gerald Siegmund (Gießen). Der Knopf im Ohr, oder wenn das Sprechen des Schauspielers zum Echo wird

Petra Maria Meyer (Kiel): Echos der Unübersetzbarkeit. Stimmen und Sprachen im Widerhall

Panel IIIb | Echo/Gramm – Mediale Praktiken

Samstag, 09.02.2013 | 11.00-12.15 Uhr

Moderation: Ulrike Haß

Jeanne Bindernagel (Leipzig): Der doppelte Körper Freuds: Strategien der (Selbst)Verschriftlichung in den Fallstudien der Hysterie

Nikolaus Müller-Schöll (Frankfurt a.M.): Das letzte Lachen. Spielart des Eigensinns und Verhaltensweise der Kälte

 

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