Projekt | Kolloquium

Wissenschaftlich-künstlerisches Nachwuchskolloquium, 22.–23. November 2013

Das Anliegen der Nachwuchsförderung und der Vermittlung der Forschungsergebnisse in der Lehre und der Öffentlichkeit erfüllt das Gesamtprojekt auch nach dem internationalen Symposium mit einem studentischen Kolloquium im Sommersemester 2013 am Leipziger Institut für Theaterwissenschaft. Dieses gibt Studierenden die Möglichkeit, Fragestellungen des Symposiums weiter zu diskutieren und sich darüber hinaus in ersten eigenen Vortragsformaten zu erproben und eigene Forschungsarbeiten außerhalb eines Seminarkontextes vorzustellen.

Im November nun ist es soweit: Das öffentliche Kolloquium von Studierenden und Promovierenden des Leipziger Instituts für Theaterwissenschaft folgt den Spuren der/des Echo in einem fortgeführten Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft.
Dem Mythos nach ist die Nymphe Echo dazu verdammt, stets die letzten Worte ihres Gegenübers zu wiederholen. Nur fähig zum Widerhall fremden Ausdrucks, ist sie oft Sinnbild eines von anderen abhängigen Wesens. Doch der Widerhall birgt mehr als die Wiederholung des unmittelbar Vorhergegangenen: Echo zeigt sich auch als Widerstand, Verweigerung, sogar Streik.
Diesem Ansatz von Originalität und Wirksamkeit der (und des) Echo gilt es erneut im Austausch zwischen Theorie und Praxis nachzugehen. An zwei Tagen stellen junge TheaterwissenschaftlerInnen in den Cammerspielen Leipzig ihre Echo-Lektüren vor – in Vorträgen, Lesungen und Installationen.

Mit: Inga Bendukat, Guido Böhm, Franziska Deutscher, Salya Föhr, Josephine Gehrt, Andrea Hensel, Torben Ibs, Linn Kleingärtner, Julia Korrek, Tamar Pollak, Marcus Quent, Cäcilia Sauer, Miriam Seise und Helena Wölfl.

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung zum Download.

Eine Veranstaltung des Instituts für Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig, konzipiert durch Jeanne Bindernagel, Micha Braun, Veronika Darian und Günther Heeg, mit freundlicher Unterstützung durch die Cammerspiele Leipzig.

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